Das Handy und UMTS am Gardasee Lago di Garda

Das Handy und UMTS
Im Juli und August 2000 wurden die UMTS-Lizenzen durch die Bundesrepublik Deutschland versteigert. Dabei nahm diese rund 50 Milliarden Euro ein. Zu je damals 16 Milliarden DM wurden damals insgesamt sechs Lizenzen vergeben. Am 6. Oktober 2000 wurden die UMTS-Lizenzen erteilt. Im Massenmarkt hat es UMTS dabei bis heute schwer sich durchzusetzen. Grund hierfür sind die hohen Kosten, die der Endkunde zu tragen hat. Weltweit gesehen wurde das erste UMTS-Netz bereits 2001 in Betrieb genommen. In Deutschland hingegen liefen erste Probeläufe erst im Jahr 2003. Aber schon 2004 wurde UMTS auch kommerziell verfügbar. Während bei den Probeläufen im Jahr 2003 nur wenige Firmenkunden UMTS über Datenkarten nutzen konnten, waren ab 2004 auch entsprechende Handys für die Endkunden verfügbar. Und zwar handelt es sich um die dritte Generation von Handys. Über ein Handy kann man durch UMTS dabei umfangreiche multimediale Dienste nutzen, so wie zum Beispiel Audio- und Videotelefonie, als auch Chat und das Nutzen des Internets. Ein flächendeckendes Netz ist bisher noch nicht aufgebaut, wobei bereits bei Vergabe der Lizenzen bekannt war, dass der flächendeckende Ausbau des Netzes unter Umständen lange dauern kann, und dass die Endkundenpreis sehr hoch sein werden. Zunehmen in die Kritik geraten ist das Telefonieren mit dem Handy per UMTS-Standard durch die zahlreichen inzwischen errichteten UMTS Maste. Es wurden zahlreiche Bürgerinitiativen gegründet, die propagieren, dass das Wohnen unter einem UMTS Mast gesundheitsschädliche Folgen hat. Auch von dieser Kritik begleitet, dürften wohl noch einige Jahre vergehen, bis sich das Telefonieren mit dem Handy per UMTS-Standard durchgesetzt hat und zum Standard geworden ist. Inzwischen ist eine neue Generation von Handys auf den Markt gekommen, die mit dem UMTS-Standard arbeiten.